Deepstahl


Mittwoch, 13. Dezember 2017 23:00   Preis: 5  €


Diese Nacht werden wir mit euch in die Untiefen der musikalischen Klangwelt abtauchen. Durch surreale Unterwasserwelten treiben uns die Basswellen bis in die dunkelsten Abgründe der Meere. Was euch in den finstersten Klüften erwartet wissen nur die Götter des Schattenreichs...
In Poseidon we trust !

www.youtube.com<wbr />watch?v=o07uT4xGfKg
(Link als Hintergrundmusik zum Text empfohlen :3)

An deine Wangen schwappt kühles Meerwasser. Deine Lippen sind salzig. Du schaust dich um und siehst nichts weiter als Wasser. Du holst tief Luft und tauchst ab.

Die Stille unter Wasser drückt beruhigend auf deine Ohren. Ein paar Minuten bleibst du unter der Wasseroberfläche, dann tauchst du tiefer. Die Farben verändern sich. Blau, türkis, grün- alles vermischt sich zu einem Strudel aus Farben. Kleine Fische flitzen vor deinen Augen. Hin und wieder entdeckst du einen größeren Fisch.

Jetzt wo das Wasser um dich herum dunkler wird, hörst du es. Erst aus weiter Ferne- ein dumpfer Schlag, Kilometer weit weg. Dein Herz bleibt für einen Moment stehen, dann schlägt es schneller. Eine Pause, dann noch ein dumpfer Schlag. Der Gesang eines Wales dringt leise in dein Ohr, lässt dich vibrieren.

Wasser rauscht um deine Ohren und verschmilzt zu einer Melodie. Erst leise, und fast schon fröhlich, frech- doch je tiefer du in dem immer schwärzer werdenden Wasser versinkst, desto dunkler, böser und bedrohlicher klingen die Töne.

Du erkennst nun absolut nichts mehr, es ist tintenschwarz um dich, doch du wirst angezogen von der Magie, die dich von unten zu locken scheint. Dein Herz schlägt schneller.

Es wird lauter, es wird noch schwärzer, und das Wasser drückt auf deinen Körper, versetzt ihn in Schwingung, lässt ihn treiben, aber hat ihn doch fest im Griff, getragen von dem wummerndem Puls, der dein eigener geworden ist. Schon längst bist du gefangen.

Es wird nun fast unerträglich laut, aber wie in Trance schwebst du hinunter und kommst deinem Ziel immer näher. In der Ferne siehst du den Schatten eines riesigen Kraken. Kleine Quallen tauchen um dich herum auf, tanzen, pulsieren in einem schwachen Licht. Und dann siehst du die Quelle. Ein schwaches nebliges Licht, ganz tief unter dir.

Was

findest

du?